David Edwards

Veröffentlicht am: 02
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US-Justizministerium klagt fünf Hacker wegen Krypto-Diebstahls im Wert von 6.3 Millionen Dollar an
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ZkLend Hacker

Ironischerweise ist die Person, die im Februar für den 9.57 Millionen Dollar schweren zkLend-Exploit verantwortlich war, nun beim Versuch, das erbeutete Geld zu waschen, Opfer eines Phishing-Betrugs geworden. Der Hacker behauptet, er habe sich unbeabsichtigt mit einer gefälschten Version von Tornado Cash, einem Kryptowährungs-Mixing-Dienst, verbunden und dabei 2,930 Ether (ETH) oder fast 5.4 Millionen Dollar verloren.

Die Geschichte begann im Februar mit einem schwerwiegenden Sicherheitsverstoß bei zkLend, einem dezentralen Kreditprotokoll im Starknet-Netzwerk. Der Angreifer manipulierte Rundungsfehler, um sein Guthaben künstlich aufzublähen und fast 3,700 ETH zu stehlen, indem er einen Dezimalfehler in den Smart Contracts von zkLend ausnutzte. Daraufhin versuchte zkLend, mit dem Angreifer in Verhandlungen zu treten, indem es eine Belohnung von 10 % für die Wiederherstellung des verbleibenden Bargeldes und einen vorübergehenden Stopp der Auszahlungen anbot. Diese Annäherungsversuche wurden jedoch nicht weiter verfolgt.

Der Hacker entschuldigte sich gerade in einer On-Chain-Nachricht mit den Worten: ​

Ich habe versucht, Geld an Tornado zu überweisen, habe aber eine Phishing-Website benutzt, und das gesamte Geld ist verloren gegangen. Ich bin untröstlich. Es tut mir schrecklich leid für all das Chaos und die Verluste, die entstanden sind.

Die Kryptowährungs-Community steht dieser Entwicklung skeptisch gegenüber. Einige Analysten bezweifeln die Aussage des Hackers und spekulieren, es handele sich um einen Trick, um Ermittler zu täuschen und den tatsächlichen Standort des Geldes zu verschleiern. Andere vermuten, der Hacker habe den Phishing-Vorfall inszeniert, um einen Verlust vorzutäuschen und weitere Ermittlungen zu vermeiden.

Derzeit arbeitet zkLend mit Strafverfolgungsbehörden und Sicherheitsunternehmen zusammen, um die gestohlenen Vermögenswerte aufzuspüren und zurückzuerhalten. Um betroffene Verbraucher bei der Rückerstattung zu unterstützen, hat die Plattform nun ein Wiederherstellungsportal eingeführt.

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