Thomas Daniels

Veröffentlicht am: 25
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Ethereum schneidet schlechter ab als Bitcoin – steht eine Trendwende beim ETH/BTC-Paar bevor?
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Ein riesiger Bitcoin-Investor – ein geschätzter 11-Milliarden-Dollar-Wal – hat eine strategische Rotation von Bitcoin zu Ethereum durchgeführt und damit das gestiegene Vertrauen der Anleger in das kurzfristige Aufwärtspotenzial von ETH unterstrichen.

In der vergangenen Woche hat dieser Wal 22,769 BTC im Wert von rund 2.59 Milliarden US-Dollar liquidiert, diesen Erlös in 472,920 Spot-ETH (ca. 2.2 Milliarden US-Dollar) investiert und eine unbefristete Long-Position im Wert von 577 Millionen US-Dollar auf dem dezentralen Handelsplatz Hyperliquid aufgebaut.

Am Montag schloss der „Wal“ vorsichtig eine unbefristete Ethereum-Position im Wert von 450 Millionen US-Dollar – bei einem durchschnittlichen ETH-Preis von 4,735 US-Dollar – und sicherte sich damit einen realisierten Gewinn von 33 Millionen US-Dollar. Unmittelbar danach erwarb der Investor weitere 108 Millionen US-Dollar in Ether. Laut On-Chain-Informationen von Lookonchain hält der „Wal“ weiterhin eine gehebelte Long-Position von 40,212 ETH (ca. 184 Millionen US-Dollar), wobei die nicht realisierten Gewinne über 11 Millionen US-Dollar liegen.

Diese Transaktion signalisiert einen breiteren Trend: Die Nachfrage nach Ethereum unter Großinvestoren ist im letzten Monat stark gestiegen. ETH hat um fast 25 % zugelegt und übertrifft damit den Rückgang von Bitcoin um ~5.3 % im gleichen Zeitraum deutlich.

Analysten wie Willy Woo führen den Rückgang des Bitcoin-Kurses der letzten Woche (er fiel kurzzeitig auf 112,174 US-Dollar) teilweise auf diese Kapitalumverteilung von BTC zu ETH zurück.

Gracy Chen, CEO von Bitget (der sechstgrößten Kryptobörse der Welt nach Tagesvolumen), geht unterdessen davon aus, dass Bitcoin in den nächsten ein bis zwei Wochen in einer Spanne zwischen 110,000 und 120,000 US-Dollar verharren könnte – was ETH die Möglichkeit eröffnet, in Richtung 4,600 bis 5,200 US-Dollar zu steigen. Chen nannte zudem den unerwartet gemäßigten Ton von US-Notenbankchef Jerome Powell auf dem Symposium in Jackson Hole – er deutete eine Wiederaufnahme der Zinssenkungen im September an – als entscheidenden Katalysator für die erneute Risikobereitschaft an den Kryptomärkten.