
Einer neuen Schätzung von Nansen zufolge besaß die US-Regierung am 12. März 195,234 Bitcoin (BTC) im Wert von über 16 Milliarden US-Dollar. Neben Bitcoin besteht das Kryptowährungsportfolio der Regierung auch aus Ethereum (ETH) im Wert von 4.6 Millionen US-Dollar, ertragsbringenden Anlagen wie DAI und AUSDC_V2 sowie Stablecoins wie USD Coin (USDC).
Gesetze zur Erhöhung der Bitcoin-Bestände
Der Abgeordnete Nick Begich hat kürzlich einen Gesetzentwurf eingebracht, der die Kryptowährungsreserven des Bundes deutlich erhöhen soll. Der „Strategic Bitcoin Bill“ des Repräsentantenhauses zielt darauf ab, in den nächsten fünf Jahren eine Million Bitcoins oder rund 5 % der Gesamtmenge anzuhäufen. Eine solche Anschaffung würde nach heutigem Marktpreis rund 110 Milliarden Dollar kosten.
Marktfolgen und Probleme
Sollte dieser Gesetzentwurf verabschiedet werden, würde sich die Bitcoin-Bestände der US-Regierung auf über 1.1 Millionen erhöhen und damit die geschätzten Bestände des anonymen Bitcoin-Erfinders Satoshi Nakamoto übertreffen. Dieser Grad der Akkumulation könnte die Preisstabilität und Marktliquidität verbessern und so den Wert von Bitcoin steigern.
Doch die Bedenken hinsichtlich der Zentralisierung nehmen zu. Ein bedeutender Bitcoin-Kauf durch den Bund könnte der Regierung Marktmacht verleihen und Liquidität und Preisänderungen in einer Weise beeinflussen, die dem dezentralen Charakter der Kryptowährung zuwiderläuft. Einige Branchenkenner warnen, dass diese Taktik die Grundsätze der finanziellen Souveränität gefährden könnte, die die Grundlage von Kryptowährungen bilden.







