David Edwards

Veröffentlicht am: 02
Teilt es!
Ryan Salame wegen FTX-Verbrechen zu 7.5 Jahren Haft verurteilt
By Veröffentlicht am: 02
FTX

Die US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) hat angedeutet, dass sie möglicherweise Widerstand gegen die Rückzahlungsstrategie von FTX befürwortet, wenn diese die Verwendung von Stablecoins zur Rückzahlung an Gläubiger vorsieht. Diese Entwicklung geht aus einem am 30. August beim US-Konkursgericht in Delaware eingereichten Antrag der SEC hervor, in dem die Aufsichtsbehörde ihre Bereitschaft signalisierte, Rückzahlungen in an den US-Dollar gekoppelten Kryptowährungen anzufechten.

Während die Einreichung der SEC klarstellte, dass die Rückzahlung von Gläubigern mit Stablecoins nicht unbedingt illegal ist, unterstrich sie die Absicht der Behörde, solche Transaktionen nach den Bundeswertpapiergesetzen zu prüfen. Diese vorsichtige Haltung ist Teil der laufenden Aufsicht der SEC, während FTX nach seinem aufsehenerregenden Zusammenbruch im November 2022 verschiedene Optionen zur Entschädigung der Gläubiger prüft.

Rückzahlungsstrategie von FTX auf dem Prüfstand

FTX hat mehrere Möglichkeiten vorgeschlagen, um seinen Verpflichtungen gegenüber den Gläubigern nachzukommen, darunter einen inzwischen auf Eis gelegten Plan zur Wiederbelebung der Börse. Der aktuelle Vorschlag konzentriert sich auf die Liquidierung von Vermögenswerten und die Rückzahlung an die Gläubiger auf der Grundlage des US-Dollar-Werts dieser Vermögenswerte zum Zeitpunkt der Insolvenzanmeldung von FTX. Nach diesem Plan würden die Gläubiger Rückzahlungen in bar oder in Stablecoins erhalten.

„Die SEC äußert sich nicht zur Rechtmäßigkeit der im Plan beschriebenen Transaktionen nach den Bundeswertpapiergesetzen und behält sich das Recht vor, Transaktionen mit Krypto-Assets anzufechten“, stellte die SEC in ihrem Antrag fest. Darüber hinaus äußerte die Behörde Bedenken hinsichtlich des Fehlens eines benannten „Verteilungsagenten“ – eines Unternehmens, das für die Verwaltung der Verteilung der Gelder an die Gläubiger verantwortlich ist, sei es in bar oder in Stablecoins.

Kritik aus der Krypto-Community

Der Ansatz der SEC stieß auf heftige Kritik einflussreicher Persönlichkeiten der Kryptowährungsbranche. Alex Thorn, Forschungsleiter bei Galaxy Digital, und Paul Grewal, Chief Legal Officer bei Coinbase, kritisierten beide die Haltung der SEC. Thorn bezeichnete die Maßnahmen der SEC als „Rechtsüberschreitung“, insbesondere angesichts der jüngsten Entscheidung der Behörde, ihr Verfahren gegen den Binance USD (BUSD)-Emittenten Paxos im Juli einzustellen.

Quelle