
Kevin O’Leary, Leiter von O’Leary Ventures, diskutierte kürzlich darüber, wie die Zulassung von Spot-Bitcoin-ETFs durch die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde SEC das institutionelle Interesse an Kryptowährungen beeinflussen könnte. Auf einer Social-Media-Plattform äußerte er seine Skepsis gegenüber der von Gary Gensler geführten SEC, die trotz der Erwartungen des Marktes bis zum 10. Januar einen Bitcoin-ETF genehmigte. O’Leary, auch bekannt als Mr. Wonderful, glaubt, dass die langfristigen Aussichten für Kryptowährungen auch ohne Genehmigung weiterhin gut sind.
In einem Interview auf Tradertv Live am 29. Dezember bezweifelte er angesichts der verbleibenden 18-Monats-Mandat von Gensler, dass die SEC einen Spot-Bitcoin-ETF genehmigen würde. O’Leary behauptet jedoch, dass diese Entscheidung das wachsende institutionelle Interesse an Kryptowährungen nicht dämpfen wird, und weist auf die erheblichen potenziellen Veränderungen hin, die institutionelle Anleger anziehen könnten.
Er betonte, dass große Institutionen, insbesondere Staatsfonds, auf die behördliche Genehmigung warten, bevor sie 1 bis 3 % ihres Vermögens in Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum investieren. O’Leary wies darauf hin, dass diese Institutionen kein allgemeines Interesse am gesamten Kryptomarkt haben, sondern Bitcoin als zuverlässige Investition und Vermögensaufbewahrung betrachten.
Im vergangenen November teilte O’Leary mit, dass alle großen Institutionen, mit denen er gesprochen habe, bereit seien, in Bitcoin zu investieren, und auf regulatorische Klarheit warteten. Er wies auch darauf hin, dass für die Zulassung eines Spot-Bitcoin-ETF eine vollständig SEC-konforme Börse erforderlich sei, was Coinbase seiner Meinung nach aufgrund seiner rechtlichen Probleme mit der SEC derzeit fehlt. O’Leary äußerte sich auch zur zunehmenden Aggressivität der US-Kryptoregulierungen und zu seiner Ansicht, dass die meisten Kryptowährungen letztendlich wertlos seien.







