Thomas Daniels

Veröffentlicht am: 07
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Indien rettet 14 Opfer von Menschenhandel, die von Krypto-Betrügern angelockt wurden
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Indien

In einer bedeutenden Operation hat die indische Botschaft in Laos erfolgreich gerettet 14 Indianer Jugendliche aus Cyber-Betrugszentren in der Sonderwirtschaftszone Goldenes Dreieck in der Provinz Bokeo. Diese Personen wurden mit betrügerischen Stellenangeboten nach Laos gelockt und anschließend gefangen gehalten und gezwungen, unter harten Bedingungen zu arbeiten. Diese Rettung ist Teil einer laufenden Aktion, im Rahmen derer bisher 548 indische Staatsbürger aus ähnlichen kryptobezogenen Menschenhandelsbetrügereien befreit wurden.

Die Opfer wurden mit dem Versprechen lukrativer Jobs zu einer Reise nach Laos verleitet. Unseriöse Unternehmen, die Callcenter-Betrügereien und Krypto-Betrugsmaschen betreiben, boten Stellen wie „Digital Sales and Marketing Executives“ oder „Customer Support Service“ an. Der Rekrutierungsprozess umfasste Vorstellungsgespräche, Schreibtests und das Versprechen großzügiger Gehälter, Hotelunterkünfte, Rückflüge und Visa-Unterstützung.

Nach ihrer Ankunft wurden diese Personen Opfer von Menschenhandel und mussten unter zermürbenden Arbeitsbedingungen arbeiten. Einige wurden zu körperlicher Arbeit gezwungen, während andere gezwungen wurden, an Krypto- oder Technologiebetrug teilzunehmen.

In einer Erklärung betonte die Botschaft ihre kontinuierliche Zusammenarbeit mit den laotischen Behörden, um die sichere Rückkehr dieser Opfer zu gewährleisten. Sie hob hervor, dass die Rekruten oft von Agenten in Dubai, Bangkok, Singapur und Indien ins Visier genommen und dann illegal von Thailand nach Laos gebracht werden. Die Botschaft riet indischen Staatsbürgern, die Referenzen der Rekrutierungsagenten und -unternehmen gründlich zu überprüfen, bevor sie Stellenangebote in Laos annehmen. Sie warnte auch, dass eine Beschäftigung mit einem „Visum bei Ankunft“ illegal sei und dass Personen, die in Laos wegen Menschenhandels verurteilt werden, mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 18 Jahren rechnen müssten.

Betrügereien beim Schlachten von Schweinen

Online-Betrüger in Laos beuten Opfer häufig über kryptobezogene Websites aus, indem sie falsche Versprechungen machen. Bei Schweineschlachtbetrügereien geben sich Betrüger als potenzielle Liebhaber aus, um das Vertrauen ihrer Opfer zu gewinnen. Sobald das Vertrauen hergestellt ist, werden die Opfer davon überzeugt, große Investitionen in scheinbar lukrative Pläne zu tätigen. Die Betrüger üben kontinuierlich Druck auf die Opfer aus, mehr Geld zu investieren, bevor sie mit dem Geld verschwinden.

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