Thomas Daniels

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US-Gericht treibt Wertpapierverfahren gegen die Krypto-Giganten Gemini und Genesis voran
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Ein US-Richter entschied, dass ein Rechtsstreit gegen Krypto-Unternehmen eingeleitet werde Gemini und die Entstehung von Wertpapierverstößen ist sinnvoll. In einem entscheidenden Schritt wies Bezirksrichter Edgardo Ramos Versuche der Krypto-Börse Gemini und des Krypto-Kreditunternehmens Genesis zurück, eine Beschwerde der US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) über ein von den beiden Unternehmen bis Ende gemeinsam betriebenes Earn-Programm zurückzuweisen 2022.

Am 13. März erklärte Richter Ramos in einer gesetzlichen Anweisung, dass die SEC hinreichend Gründe für die Behauptung dargelegt habe, dass Gemini und Genesis gegen US-Wertpapiervorschriften verstoßen hätten.

In dem Urteil eines Gerichtssaals im südlichen Bezirk von New York wurde darauf hingewiesen, dass die Anwendung des Howey-Tests und des Reves-Tests durch die Aufsichtsbehörde ein ausreichender Grund sei, das Earn-Programm in den Geltungsbereich der geltenden Wertpapiervorschriften einzustufen.

In dieser vorläufigen Phase gelangte das Gericht unter Berücksichtigung beider rechtlicher Beurteilungen zu dem Schluss, dass die Vorwürfe überzeugend darauf hindeuten, dass die Angeklagten über die Gemini Earn-Initiative nicht registrierte Wertpapiere angeboten und verkauft haben. Folglich wurden die von den Beklagten gestellten Abweisungsanträge zurückgewiesen.

Richter Edgardo Ramos

In der im Januar 2023 eingeleiteten Klage machten SEC-Anwälte geltend, dass die Kryptowährungsfirmen das Earn-Produkt als attraktive Anlagemöglichkeit präsentierten, bei der Anleger Gewinne aus den Bemühungen Dritter erwarteten und damit die Kriterien für Wertpapiere gemäß den Richtlinien der Agentur erfüllten.

Genesis wiederum versuchte zuvor, die Behauptungen der SEC zu widerlegen, und behauptete, dass die Operationen des Earn-Programms von Gemini auf einem Modell der Kreditgenerierung und nicht auf Wertpapierverträgen beruhten. Darüber hinaus hat die Tochtergesellschaft der Digital Currency Group eine Zivilklage mit der Provision in Höhe von 21 Millionen US-Dollar beigelegt.

Diese Einrichtungen standen im Mittelpunkt mehrerer regulatorischer Eingriffe von US-Behörden, darunter das Büro des New Yorker Generalstaatsanwalts (NYAG). NYAG Letitia James reichte eine Klage gegen das Trio Gemini, Genesis und DCG ein und forderte 1 Milliarde US-Dollar wegen eines angeblichen Kryptowährungsbetrugsprogramms.

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