
China kämpft mit einem deutlichen Anstieg von Korruption und kriminellen Aktivitäten im Zusammenhang mit Kryptowährungen und digitalen Finanzinstrumenten.
Dieses Thema stand im Mittelpunkt der Jahreskonferenz 2023 der Chinese Association for the Study of Integrity and Law, wie lokale Medien berichteten. Der von der Chinesischen Anwaltskammer sanktionierte Verein wies darauf hin, dass Fortschritte bei digitalen Währungen und elektronischen Geschenkkarten für korrupte Geschäfte missbraucht würden.
Rechtsexperten, darunter Professor Mo Hongxian von der Universität Wuhan und außerordentlicher Professor Zhao Xuejun von der Universität Hebei, betonten die zunehmende Schwierigkeit, diese komplexen Formen der Korruption zu überwachen. Dieser Anstieg ist hauptsächlich auf die verstärkten Antikorruptionsbemühungen seit dem 18. Nationalkongress der Kommunistischen Partei Chinas zurückzuführen. Korrupte Beamte und Personen nutzen immer häufiger digitale Methoden, um einer verstärkten Kontrolle zu entgehen.
Als spezifische Taktik wurde die Nutzung von „Cold Storage“ für Kryptowährungen genannt, um diskrete grenzüberschreitende Vermögensübertragungen und Geschäfte durch korrupte Personen zu ermöglichen. Dieser Ansatz, bei dem digitale Währungen offline auf Geräten wie Festplatten gespeichert werden, erschwert es den Strafverfolgungsbehörden, diese Verbrechen aufzuspüren und zu verfolgen.
Die Konferenz betonte die Notwendigkeit für China, seine Rechtsstruktur und technologischen Kapazitäten zu verbessern, um dieser aufkommenden Form der Korruption wirksam entgegenzuwirken. Gesetzesänderungen und die Einführung ausgefeilter technischer Lösungen zur Überwachung und Durchsetzung wurden als wesentliche Maßnahmen zur Bewältigung dieser Probleme anerkannt.







