
Am 16. Dezember erreichte das Bitcoin-Gold-Verhältnis, ein entscheidender Indikator für die Kaufkraft der Kryptowährung im Verhältnis zu Gold, ein neues Allzeithoch (ATH). Dieser Meilenstein wurde erreicht, nachdem Gold bei etwa 2,650 USD pro Unze gehandelt wurde und Bitcoin (BTC) einen Rekordpreis von über 106,000 USD erreichte.
Das Verhältnis von Bitcoin zu Gold hat 40:1 erreicht.
Auf der Social-Media-Site X machte der erfahrene Trader Peter Brandt auf diese Entwicklung aufmerksam und erklärte, dass das Verhältnis – das den Preis von Bitcoin geteilt durch den Spotpreis von Gold berechnet – jetzt bei 40 Unzen Gold pro BTC liege.
„Der nächste Halt wird bei 89 zu 1 liegen – es werden 89 Unzen Gold benötigt [um 1 BTC zu kaufen]“, prognostizierte Brandt.
Dieser Anstieg untermauert den wachsenden Konsens unter Kryptowährungs-Enthusiasten, dass Bitcoin mit seiner aktuellen Marktkapitalisierung von 2.1 Billionen US-Dollar das Potenzial hat, zu Gold aufzuschließen, dessen Wert auf 15 Billionen US-Dollar geschätzt wird.
Der Weg zu einem digitalen Goldstandard für Bitcoin
Cathie Wood, Gründerin von ARK Invest und Unterstützerin von Bitcoin, wiederholte diese Ansicht Anfang Dezember und verwies auf das Entwicklungspotenzial der Kryptowährung angesichts der sich ändernden Marktdynamik. Diese Ansicht wurde noch weiter untermauert durch die jüngste Charakterisierung von Bitcoin als „digitale Version von Gold“ durch den Vorsitzenden der US-Notenbank, Jerome Powell. Dies geschah zeitgleich mit dem Überschreiten der 100,000-Dollar-Marke am 5. Dezember.
Steigende Mining-Schwierigkeit deutet auf zunehmende Robustheit von Bitcoin hin
Dieses Allzeithoch fällt mit der Tatsache zusammen, dass die Schwierigkeit des Bitcoin-Minings laut CoinWarz am 105. Dezember einen Rekordwert von 15 Billionen erreichte. Der wachsende Rechenaufwand, der zum Schutz der Bitcoin-Blockchain erforderlich ist, spiegelt sich in der Mining-Schwierigkeit wider, einer Kennzahl, die angibt, wie schwierig es ist, neue Blöcke zu minen.
Die Hartnäckigkeit des Netzwerks unterstreicht weiter die Position von Bitcoin als stabiles und dezentrales Asset, wobei die nächste Anpassung der Mining-Schwierigkeit für den 1. Januar 2025 vorgesehen ist.







