
Nettozuflüsse von über einer Milliarde US-Dollar am Donnerstag und Freitag – die ersten aufeinanderfolgenden Milliardenzuflüsse seit ihrer Auflegung im Januar 1 – stellten einen neuen Rekord für in den USA notierte Spot-Bitcoin-ETFs dar. Daten von Farside Investors zeigen, dass nach 2024 Milliarden US-Dollar am Donnerstag am Freitag 1.17 Milliarden US-Dollar in die elf Spot-Bitcoin-ETFs flossen.
Nur der Zufluss von 1.37 Milliarden US-Dollar am 7. November 2024, der mit Donald Trumps Sieg bei den US-Präsidentschaftswahlen zusammenfiel, hat den Zufluss von 1.17 Milliarden US-Dollar als zweitgrößten Tageszufluss seit Beginn übertroffen.
Nate Geraci, Präsident von NovaDius Wealth Management, wies darauf hin, dass es seit dem Debüt der ETFs nur sieben Tage mit Milliardenzuflüssen gegeben habe. Der letzte war Mitte Januar, und zwei weitere Tage ereigneten sich in den letzten 48 Stunden.
Laut ETF-Forscher Eric Balchunas verzeichneten die ETFs im Laufe der Woche Zuflüsse von 2.72 Milliarden US-Dollar, wodurch ihr verwaltetes Gesamtvermögen erstmals über 140 Milliarden US-Dollar lag. Die „Schwerstarbeit“ sei größtenteils auf die jüngsten Preisspitzen bei Bitcoin zurückzuführen, sagte er. Die Spotpreise erreichten am Mittwoch ein Allzeithoch von 112,000 US-Dollar und stiegen am Freitag auf 118,780 US-Dollar.
In nur 374 Tagen erreichte der Spot Bitcoin ETF (IBIT) von BlackRock als schnellster ETF der Geschichte ein verwaltetes Vermögen von 80 Milliarden US-Dollar. Darüber hinaus bringt IBIT laut Balchunas mittlerweile jährlich mehr Geld ein als BlackRocks Flaggschiff-ETF, der iShares Core S&P 500 ETF. Dies ist eine signifikante Veränderung, die die zunehmende Bedeutung von Bitcoin in institutionellen Portfolios widerspiegelt.
Spot-Bitcoin-ETFs kauften am Donnerstag rund 10,000 BTC, was laut Bitwise-CIO Matt Hougan mehr als dem 22-Fachen der an diesem Tag neu geschaffenen Bitcoin-Menge entspricht. Jan3-CEO Samson Mow bezeichnete das aktuelle Ungleichgewicht auf dem aktuellen Niveau als „unhaltbar“ und warnte, dass die anhaltende Nachfrage den Bitcoin-Preis nach oben treiben könnte.
Der außerordentliche Anstieg der ETF-Zuflüsse bestätigt die Position von Bitcoin als reifendes Finanzinstrument auf den US-Kapitalmärkten und deutet auf ein gestiegenes Interesse der Anleger an der Kryptowährung als Makro-Asset hin.







