Thomas Daniels

Veröffentlicht am: 17
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Bhutan
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Bhutan

Bhutan, ein Himalaya-Staat mit weniger als einer Million Einwohnern, ist zum viertgrößten souveränen Bitcoin-Besitzer der Welt geworden. Laut dem Blockchain-Analyseunternehmen Arkham ist das Königreich Bhutan verfügt über mehr als 13,000 Bitcoin (BTC), im Wert von über 750 Millionen US-Dollar (Stand: 16. September 2023). Damit liegt Bhutan bei den souveränen Bitcoin-Reserven nur hinter den USA, China und Großbritannien und übertrifft El Salvador.

Im Gegensatz zu anderen Ländern, die Bitcoin durch Vermögensbeschlagnahmungen oder strategische Käufe erworben haben, hat Bhutan seine Bestände durch Bitcoin-Mining angehäuft. Seit Anfang 2023 hat Bhutan über seinen Investmentzweig Druk Holdings seine Mining-Aktivitäten deutlich ausgeweitet. Das Land nutzt sein bergiges Gelände und hat mehrere Bitcoin-Mining-Einrichtungen errichtet. Ein bemerkenswertes Projekt war die Umnutzung einer verlassenen Bildungsstadt in ein großes Kryptowährungs-Mining-Zentrum.

Trotz seines wachsenden Bitcoin-Vorrats bleibt Bhutans langfristige Strategie für seine Bestände weitgehend geheim, und es gibt keine Anzeichen für eine Verkaufsabsicht. Da nationale Regierungen weltweit beginnen, digitale Vermögenswerte anzuhäufen, wird die Überschneidung von Bitcoin und Staatsbilanzen immer deutlicher. Sogar Zentralbanken in Ländern wie Norwegen und der Schweiz haben begonnen, sich der führenden Kryptowährung zu widmen.

Während einige diese Entwicklungen als positives Signal für die Zukunft von Bitcoin betrachten, stellen andere die Frage, ob die zunehmende Einbindung von Regierungen mit der dezentralen Vision des Bitcoin-Erfinders Satoshi Nakamoto übereinstimmt. Da die Blockchain-Nutzung weiter zunimmt, stellt sich die Branche die Frage: Welche Regierungen besitzen Bitcoin und welche Zukunftspläne haben sie damit?

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